Henschinator glotzt „Das Haus Anubis“ S01E23: Eine kleine Geistergeschichte

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Ärgerlich! Heute gibt es eine recht interessante Erzähltechnik und erneut einen Fehler im Erzählen. Beides hat wieder mit den Tonrollen zu tun.

Zuerst das Positive: In der letzten Folge hören wir bereits die Stimme des Mädchens von den Tonrollen, was auch heute fortgesetzt werden. Nina und Daniel lassen dabei das Diktaphone von Dalia laufen. WIR erfahren heute so gut wie nichts Neues, aber was wir hören, ist nur ein kleiner Teil der Aufnahme. Das erfahren wir, wenn Dalia das Band vorgespielt bekommt. So kann man das machen, aber ich bin gespannt, ob das aufgeht.

Das Trio glaubt jetzt, dass Viktor der Unheimliche sein könnte, von dem auf dem Band die Rede ist. Das könnte ja sein, da es eine Mystery-Serie ist. Leider ist das aber recht unwahrscheinlich, denn schon in der ersten Folge hat er Nina beim Einzug gesagt, dass zuerst sein Opa, dann sein Vater und schließlich er selbst Verwalter des Haus Anubis ist. Natürlich könnte er auch gelogen haben, aber hätten das die Schüler nicht zumindest anmerken können? Fand ich jetzt nicht soooo überzeugend.

Insgesamt eine eher durchwachsene Folge, deshalb gibt es keine besonders gute Note.

„Ausreichend“

HENSCHINATOR GLOTZT „DAS HAUS ANUBIS“ S01E22: Gut und Böse

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Eine schöne Folge, die etwas mehr Luft zum Durchatmen bringt. Nina erhält auch mal etwas mehr Zeit und damit auch mehr Dialog, was gut funktioniert. Der Theaterlehrer hingegen spielt wenig überzeugend und auch sein Verhalten passt nicht richtig. Oder steckte er ebenfalls in der Verschwörung?

Auch der mysteriöse Fremde hat einen Auftritt und von der ersten Tonrolle erfährt man auch etwas fast Unglaubliches: Kann Viktor so alt sein? Ach übrigens, die Tonrollen-Technik hat man früher tatsächlich genutzt. Auch das Abspielgerät scheint authentisch zu sein.

Bei allem Lob muss ich heute jedoch auch etwas Kritik loswerden: Weshalb thematisieren Nina und Daniel nicht den gruseligen Schrei, den sie produziert haben? War der wirklich auf der Rolle, oder war nur etwas falsch eingestellt? Schade, das hätte aufgedröselt werden sollen!

Bewertung: Befriedigend +

Henschinator glotzt „Das Haus Anubis“ S01E21: Vermutungen

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Das war heute wieder eine extrem gut miteinander verzahnte Episode der Serie. Alle Plot-Ebenen wurden miteinander verknüpft und Viktor hat eine ordentliche Portion Screentime. Fanherz, was willst Du mehr?

Ergänzend bleibt noch zu sagen, dass in dieser Folge eine gewisse „moralische“ Komponente existiert, die „Das Haus Anubis“ im allerpositivsten Sinne „old fashioned“ macht: Kaya, der Mara durch seine Ehrlichkeit aus der Zwickmühle befreit… Ganz ehrlich? Ich mag das!

Bewertung: Sehr gut +

Der Henschinator glotzt „Das Haus Anubis“. S01E20: Séance

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Wow! Das ist jetzt schon die zwanzigste Folge von „Das Haus Anubis“, die ich sehe. Und ja, ich muss gestehen: Die Serie hat mich erwischt und macht mir Freude.

Einen Großteil der Spannung wird durch den Dampfkessel im Haus erschaffen: Viktor wacht über alles und die Bewohner müssen sich fügen.

Heute gab es den ersten „Schockeffekt“ (beim Abspielen der Rollen und der gleichzeitig stattfindenden Séance. Klasse gemacht! Insgesamt eine wirklich feine Folge!

Bewertung: Sehr gut!

Der Henschinator glotzt „Das Haus Anubis“ S01E19 Post am Morgen

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Der Bruch zwischen den letzten Episoden und Folge 19 ist interessant. Hier scheint man ordentlich auf die Bremse getreten zu haben. Plot A (Nina) wird gemächlich vorangetrieben: Sie findet ein Abspielgerät) Plot B (Luzy bzw. Lin) organisiert ein Ouija-Brett und Plot C (Soap) erfährt eine Zuspitzung indem Felix Wind von Magnus Verhalten bekommt. Insgesamt ist der schauspielerische und atmosphärische Anteil höher.

Bewertung: Gut

Der Henschinator glotzt „Das Haus Anubis“. S01E18: Ouija-Brett-Geister

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Die Folge ist wieder eine Blaupause dafür, wie man eine temporeiche Episode produzieren kann. Es vergeht keine Sekunde, in der etwas Überflüssiges passiert. Magnus wird zum Erpresser, was ich so ja schon vermutet hatte. Der Theater-Lehrer besitzt vermutlich aber auch eine abgründige Seite.

Bewertung: Gut + (Für ein „Sehr gut“ fehlte mir nur etwas gruselige Atmosphäre im Haus)

Der Henschinator glotzt „Das Haus Anubis“. Heute S01E17: Liebes Tagebuch…

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Gerade als mich mich gefragt hatte, wie Viktor die Party wohl findet, bemerkt dieser das Fehlen des Schweinekopfes und beendet die Feier. Tja, so kann es gehen. Richtig gut gefiel mir auch die Variation des „Lauscher an der Tür“-Themas, das Luzy beim Lesen von Ninas Tagebuch erlebt. Das sollte man nun wirklich nicht tun…

Bewertung: Gut- (etwas mehr Mystery hätte ich begrüßt)

Der Henschinator glotzt „Das Haus Anubis“ S01E16 Die Party

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Wieder wirken alle drei Handlungsfäden gleichzeitig und die Episode war sehr schnell vorbei. Luzy schreckt auch nicht davor zurück, in fremden Tagebüchern herumzustöbern, das geht mal gar nicht. Gefreut habe ich mich über ein Stück Entwicklung bei Felix, der langsam versteht, wie Magnus so tickt.

Bewertung: Gut +

Der Henschinator glotzt „Das Haus Anubis“ S01E14: Wieder Zusammen

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Heute war es wieder seifenopiger, was aber durch die (vorerstige) Auflösung des Delia/Kaya-Konflikts auch nötig war. Eine gute Folge, die sehr kurzlebig war. Was mich so beschleicht: Wann emanzipieren sich eigentlich Mara von Luzy und Felix von Magnus? Magnus ist einmal mehr sehr seltsam und Felix sein williger Erfüllungsgehilfe…

Bewertung: Gut!

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